Unsere aktuellen Projekte

Das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe besteht seit 2018, getragen durch Förderung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW und der Landesverbände der Pflegekassen.

Förderung nach § 45 d  Abs.2 SGB XI

Ziel ist pflegende Angehörige zu unterstützen und zu entlasten, insbesondere wenn Angehörige mit hirnorganischen Erkrankungen oder Einschränkungen der Alltagskompetenz wie z.B. Demenzerkrankte gepflegt und versorgt werden.

Dann sind häufig die Grenzen ihrer Belastbarkeit überschritten. Daher soll rechtzeitig an die Erhaltung der eigenen Gesundheit gedacht werden.

Im Familienbüro „Am Gustav“:
dienstags von 14.00 bis 16.30 Uhr
Fritjof Nansenweg in Hürth Efferen

Im Familienbüro „Mittendrin“:
mittwochs  von 11.30 bis 14.00 Uhr
Bonnstr. 32 in Hürth Mitte

Mit Unterstützung des Kontaktbüros werden kreisweit Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige beraten. Zurzeit werden treffen sich 9 Gruppen an verschiedenen Orten des Rhein-Erft-Kreis zu regelmäßigem Erfahrungsaustausch.

Neben dem gemeinsamen Austausch über Versorgungsprobleme werden den Angehörigen Hilfen im Umgang mit Stress angeboten und Möglichkeiten zur emotionalen Entlastung vermittelt.

Zur Beratung ist Frau Iris Risse ist persönlich nach Terminvereinbarung zu erreichen.

Mobil: 0157 34702309

Email: Pflegeselbsthilfe@gmx.de

Um eine Voranmeldung wird gebeten.

Informationen zur Pflegeselbsthilfe hier herunterladen

Das Projekt Netzwerk.

Regionale Netzwerkförderung nach § 45 c SGB XI

Seit 2019 ist die Alzheimer Gesellschaft Rhein-Erft-Kreis Träger einer kommunalen Netzwerkbildung, gefördert durch Pflegekassen und PKV. Zur Klärung des Unterstützungs Bedarfs konnten sich bei zweimaligen Treffen Einrichtungen, die mit Versorgung und Beratung von Demenzerkrankten arbeiten, austauschen.

Zwei Tagungen haben bereits stattgefunden.

Die Handlungsfelder Teilhabe in der Gesellschaft, Pflegesituationen in den Familien sowie Versorgung, und Behandlungsmöglichkeiten werden besprochen. Besondere regionale Hilfsangebote und auch Wünsche werden berücksichtigt. Die Möglichkeiten vorhandener Beratungsstellen werden gebündelt. Die Einbindung des sozialpsychiatrischen Dienstes des Rhein-Erft-Kreises als übergeordnete Informationsstelle ist ein wichtiger Bausteinen dieser Planung.

Die „Wegweiser“ der einzelnen Kommunen sollen zusammengeführt werden. Eine Landkarte vorhandener Einrichtungen und Beratungsstellen ist im Entstehen.

Der gegenseitige Erfahrungsaustausch hat gezeigt, dass kurze Informationen der Beteiligten untereinander deutlich raschere Hilfen und Erfolge aufweisen können.

Projekte und Dienste

Schülerprojekt mit dem Ernst Mach Gymnasium Hürth

Hier werden seit 2009 regelmäßig Schüler Praktika in der ambulanten Demenzbetreuung durchgeführt. Schüler der Stufen 9 bis 10 nehmen regelmäßig dienstags 1,5 Stunden an der Durchführung des Programms der Gruppe Füreinander teil. Die Schüler erhalten dabei Einblicke in die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Probleme des Alterns und erleben einen zwanglosen Umgang mit altersbedingten Einschränkungen. Hierbei stehen nicht die Defizite sondern die verbliebenen Ressourcen alter Menschen im Vordergrund.

Musik Projekt

Seit 2017 werden mit einer Dozentin der Josef Metternich Musikschule Hürth regelmäßig in der ambulanten Demenzbetreuung der Gruppe Füreinander Tischharfen Kurse durchgeführt. Da bei diesen Tisch-Harfen keine Notenkenntnisse erforderlich sind, können auch ältere Menschen, die Freude am Singen und an Musik haben mitmachen .Durch die vielfältige Beanspruchung von Gehör,  Motorik und Gedächtnis  wird eine Aktivierung zahlreicher Fähigkeiten erreicht .Die Gruppe hat bereits mehrfach bei Fortbildungsveranstaltungen der Alzheimer Gesellschaft kleine Konzerte gegeben und eine eigene CD aufgenommen.


Demenzsprechstunden einmal monatlich:

In Hürth im Rathaus Friedrich Ebertstraße, in Zusammenarbeit mit Frau C. Jung, Senioren Beraterin der Stadt Hürth. Einmal monatlich, jeweils Donnerstag von 9.00 bis 11.00 Uhr

In Pulheim in Zusammenarbeit mit Frau L.Peltzer von den Sozialdemokratischen Frauen, einmal monatliche Demenzsprechstunde jeweils mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr. Termine und Telefonnummern werden in der Tagespress bekannt gegeben. Im Anschluss an diese Sprechstunde findet eine Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige statt, die dem Erfahrungsaustausch dient.

Aufsuchende Beratung vor Ort

Kann geleistet werden, falls keine andere Kontaktaufnahme möglich ist. Vorherige Terminabsprache erforderlich..

Veranstaltungen

Einmal jährlich findet eine Fortbildungsveranstaltung mit aktuellen Themen statt. Meist in Zusammenarbeit mit dem Ernst Mach Gymnasium in Hürth.

Zuletzt am 3.7.19  eine kreisweite Veranstaltung mit Herrn Franz Müntefering  von der BAGSO  mit dem Titel “gemeinsam statt einsam, neue Wege in die Zukunft“

Referat von Frau Prof. K. Brixius Sporthochschule Köln

Die Planung für die Demenzwoche im April 2020 musste leider wegen der Corona Pandemie ausfallen. Eventuell ist ein Nachholtermin im Herbst möglich. Vorgesehen ist ein Referat von Frau Prof. Brixius Sporthochschule Köln „Bewegt älter werden und im Kopf jung bleiben“, sowie praktische Einblicke in komplementäre nicht medikamentöse Behandlungs -Möglichkeiten.

Regionale Kooperationspartner sind:

Arbeitsgemeinschaft für psychisch Kranke im Rhein-Erft-Kreis e.V.
Dieselstr.4
50354 Hürth

Tel. 02233 201826
Email: info@apk-rhein-erft.de

Alzheimer-Selbsthilfegruppe AUFWIND
50321 Brühl

Tel. 02232 150219
Email: info@aufwind-bruehl.de

Evangelischer Krankenpflegeverein Lechenich e. V.
50374 Erftstadt-Lechenich

Tel. 02235 76863
Email: pflege@fkp.de

Ernst Mach Gymnasium
50354 Hürth
Bonnstr. 64

Tel. 02233 974260

Deutsche Sporthochschule Köln,
Institut für Sportmedizin
Am Sportpark

Tel. 0221 49225220

Erfolgreich beendete Projekte

Die Alzheimer Gesellschaft war von 2016 bis 2018 Träger der 5. Staffel der

„Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz“

im Rhein Erft Kreis. Ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Familien, Frauen, Senioren und Jugend. Dadurch konnten die vorhandenen Bausteine enger vernetzt und einige Versorgungslücken geschlossen werden. Schwerpunkt der Arbeit war auch hier die ambulante Betreuung von Alterskranken und die Unterstützung der pflegenden Angehörigen.

Der Abschluss Bericht wurde 2019 vom BMG veröffentlicht.

Mehr Details zur Projektbeschreibung „Lokale Allianz“